

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<item xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" itemId="1221" public="1" featured="0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://omeka.cloud.unimelb.edu.au/execution-ballads/items/show/1221?output=omeka-xml" accessDate="2026-04-16T20:46:22+10:00">
  <fileContainer>
    <file fileId="1132">
      <src>https://omeka.cloud.unimelb.edu.au/execution-ballads/files/original/48440594d392dfa6a29930e35fb95353.jpg</src>
      <authentication>322630c12d8cd721eac3724135426111</authentication>
    </file>
    <file fileId="1133">
      <src>https://omeka.cloud.unimelb.edu.au/execution-ballads/files/original/a5f37a465caac144948152b409231be7.jpg</src>
      <authentication>a08e883096c7d863bed848466c0635a4</authentication>
    </file>
    <file fileId="1134">
      <src>https://omeka.cloud.unimelb.edu.au/execution-ballads/files/original/8646dab4e1fddc263b8834c5920371ce.png</src>
      <authentication>cabb8bf7119c5288ec9ba74f2b65f777</authentication>
    </file>
    <file fileId="1135">
      <src>https://omeka.cloud.unimelb.edu.au/execution-ballads/files/original/d4745e617a7de66fd57fcf5f0aa80984.png</src>
      <authentication>b75e7f346be2258696f7da7ce0dedc9f</authentication>
    </file>
  </fileContainer>
  <collection collectionId="5">
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="5198">
                <text>German Execution Ballads</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </collection>
  <itemType itemTypeId="33">
    <name>Execution Ballad</name>
    <description/>
    <elementContainer>
      <element elementId="75">
        <name>Set to tune of...</name>
        <description>Melody to which ballad is set.</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7801">
            <text>Es ist gewißlich an der zeit</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="56">
        <name>Synopsis</name>
        <description>Account of events that are the subject of the ballad</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7802">
            <text>account of multiple witches and sorcerers burned in Bamberg region</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="5">
        <name>Transcription</name>
        <description>Transcription of ballad lyrics</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7803">
            <text>Dann man ansicht feßt unser zeit&#13;
in welche wir sind kommen&#13;
Findet man nichts denn Herzenleid&#13;
welch uberhand genommen&#13;
So gar daß wol nicht erger sein&#13;
fan auff Erden in aller gemein&#13;
steht es ubler alß ubel. &#13;
&#13;
Wie wolt es auch nict ubel stehen&#13;
weil nicht nur sünd und schande&#13;
uber all heuffig im schwang gehn&#13;
daß fast in allen Landen&#13;
Krieg / Blutvergiessen / mord un brand&#13;
uber all auch de Oberhand &#13;
bekommen /Gott seys geklaget.&#13;
&#13;
Sondern welchs zu erbarmen ist&#13;
wie auch schrecklich zu hören&#13;
daß der so sein wil ein guter Christ&#13;
sich lest so gar bethören&#13;
Daß er sich dem Teuffel ergibt&#13;
mit Leib und Seel durch ein gelübd&#13;
absaget seiner Tauffe. &#13;
&#13;
Die heilige Dreyfaltigkeit &#13;
verleugnet auch dem Teuffel&#13;
sich mit Leib und Seel ganz ergert&#13;
stürzt sich ohn allen zweifel&#13;
nur schendlichen wollusts wegen&#13;
so sie mit dem Teuffel pflegen&#13;
der sie doch nur betrieget. &#13;
&#13;
Ein Tausentkünstler allezeit&#13;
der Teuffel ist gewesen&#13;
welcher auch in der Christenheit&#13;
gestisstet groß unwesen&#13;
mit Hexerey und Zauberey&#13;
und durch die Unholden mancherley&#13;
zu seim Werckzeug gebrauchet. &#13;
&#13;
Wie dann mehr alß denn wolbekant&#13;
im Bambergischen Lande&#13;
durch unterschiedliche Trutenbrant&#13;
solch Hexerey unn schande.&#13;
Jezund vermög heiliger Schrifft&#13;
außgerottet wird welche spricht:&#13;
Kein Zauberer solt lassen leben. &#13;
&#13;
Weil sie bekennen so viel Mord&#13;
und unseglichen Schaden&#13;
gestisstel han an manchen ort&#13;
daß keine Frucht gerhaten&#13;
So viel Jahr her und ob sie wol&#13;
gerhaten sind auch etlichmal&#13;
haben sie alls verzaubert. &#13;
&#13;
Daß Vieh und Menschen sind zu grund&#13;
gangen durch ihr beshweren&#13;
und bezaubert zu aller stund&#13;
des Teuffels sies thun lehren. &#13;
Verspricht ihnen darbey güldne Berg&#13;
geht doch endlich alls uberzwerg&#13;
mitbetrug sie bezahlet. &#13;
&#13;
Zu Zeit sind unterschiedlich Brandt&#13;
jetzt in eim halben Jahre&#13;
gesechehen und nimmet uberhand&#13;
je mehr man brennt fürware. &#13;
Je mehr der Hexen finden sich&#13;
welchs erschrecklich und erbermlich&#13;
von Christen ist zu hören. &#13;
&#13;
Die Großköpffin und Canzlerin&#13;
sampt dero beyde Töchter&#13;
der Großkopff selbst ist auch schon hin&#13;
zuin brennen sie all dochten&#13;
wegen ihrer Zauberey und Hexerey&#13;
so sie getrieben haben haben. &#13;
&#13;
Die dicke Kandelgiesserin&#13;
hat auch herhalten müssen&#13;
welche lange zeit ein Trütnerin&#13;
und Zauberwerck bewiesen. &#13;
Da sie sebsten bekennet hat&#13;
sie sey froh daß man an diese stat&#13;
zum verbrennen sey kommen. &#13;
&#13;
Sie sey vom Teuffel immer zu&#13;
gewesen hart geplaget&#13;
hab ihr gelassen kein rast noch ruh&#13;
ihr gewissen genaget. &#13;
Daß sie nach all dem willen sein&#13;
außstehen müssen Marter unnd Pein&#13;
die ganze zeit ihres Lebens. &#13;
&#13;
Reiche Kramer ohn unterschied&#13;
wie auch fürnehme Herren&#13;
sampt dero Weibern sind dereit&#13;
verbrennt worden und werden. &#13;
Teglich mehr eingefangen viel&#13;
kein ansehen der Person gilt&#13;
Reich / Arm / Schön / Herr und Frawen. &#13;
&#13;
Ein grosses Hauß mit viel gemach&#13;
ist allbreit erbawet&#13;
darein man teglich einfacht&#13;
vielen noch dafür grawet. &#13;
Doch geschict keinem kein unrecht&#13;
denn solchem zaubrischen Beschlecht&#13;
gehört mit ins Fewer. &#13;
&#13;
Ein grosser Ofen ist erbawt&#13;
zu Zeilda man ein hauffen einwerffen kan&#13;
man hört und schawt&#13;
keine kan da entlauffen&#13;
Der Teuffel betrengt sie sehr&#13;
alß ob es Phantasey wer&#13;
mit den Truten verbrennen.&#13;
&#13;
Uberredet die albern Leut&#13;
Er laß keinen verbrennen&#13;
Er errette sie zu rechter zeit&#13;
wie sies hernach bekennen. &#13;
Gibt ihnen ein die grosse Frewd&#13;
sey hinderstellig gar kein Leid&#13;
laß er den seinen wiederfahren. &#13;
&#13;
Solch und dergleichen Ubelthat&#13;
sind abgeschaffet worden&#13;
Mit dem Schwerdt darnach man sie hat&#13;
geworffen an den orten. &#13;
Ins Fewer sie verbrant zu staub&#13;
etlichen wird auch abgehawt&#13;
die Händ werden gezwicket. &#13;
&#13;
Mit glüend Zangen welche viel&#13;
und groß ubel verübet &#13;
wie denn der noch sehr viel im Spiel&#13;
welche manch Mensch betrübet. &#13;
Erkrummet / erlamt / erschreckt / getödt&#13;
Daß der es alles erzehlen thet&#13;
müst ein gantzen Tag haben. &#13;
&#13;
Ach Gott erhör uns deine Kind&#13;
behüt uns fürs Teuffels listen&#13;
und vor dem zauberischen Gesind&#13;
dein recht gleubige Christen. &#13;
Gib O Heilig Dreyfaltigkeit&#13;
dir zu dinnen je und allezeit&#13;
wer das wil thun sprech Amen. &#13;
</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="74">
        <name>Method of Punishment</name>
        <description>Method of punishment described in the ballad.</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7804">
            <text>burning</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="62">
        <name>Crime(s)</name>
        <description>Crime or crimes for which the person in the ballad is convicted.</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7805">
            <text>witchcraft</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="63">
        <name>Gender</name>
        <description>Gender of the person being executed.</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7806">
            <text>multiple</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="55">
        <name>Date</name>
        <description>Date of ballad</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7807">
            <text>1628</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="65">
        <name>Execution Location</name>
        <description>Location the condemned was executed.</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7808">
            <text>Bamberg, Germany</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="59">
        <name>Printing Location</name>
        <description>Location the ballad pamphlet was printed.</description>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7809">
            <text>Schmalkalden</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="93">
        <name>Subtitle</name>
        <description/>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7988">
            <text>wie lang es gewehrt / Was für ubels / ihrer Außsag nach / sie viel Jahr hero an Menschen / Vihe / Früchten und andern verübet / was allbereit verbrennet / un vermög heiliger Göttlicher Schrifft (kein Zauberer man leben lassen) hingerichtet / Und in summa / wie sie von Teuffel betrogen un hinter das Liecht geführet worden. All frommen Christen zur sonderlichen trewherzigen Warnung in ein Lied gebracht / Im Thon: Es ist gewißlich an der zeit. </text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="83">
        <name>Image / Audio Credit</name>
        <description/>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="7989">
            <text>&lt;a href="https://gdz-sub-uni-goettingen-de.ezp.lib.unimelb.edu.au/id/PPN599765658?tify=%7B%22panX%22:0.5,%22panY%22:0.472,%22view%22:%22export%22,%22zoom%22:0.788%7D" target="_blank"&gt;SUB Göttingen: 8 H MISC 338/7 (7b)&lt;/a&gt;, VD17 7:694939D</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
      <element elementId="89">
        <name>Digital Object</name>
        <description/>
        <elementTextContainer>
          <elementText elementTextId="8880">
            <text>&lt;iframe src="https://omeka.cloud.unimelb.edu.au/execution-ballads/files/fullsize/48440594d392dfa6a29930e35fb95353.jpg" frameborder="0" scrolling="yes" width="450" height="500"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="https://omeka.cloud.unimelb.edu.au/execution-ballads/files/fullsize/a5f37a465caac144948152b409231be7.jpg" frameborder="0" scrolling="yes" width="500" height="500"&gt;&lt;/iframe&gt;</text>
          </elementText>
        </elementTextContainer>
      </element>
    </elementContainer>
  </itemType>
  <elementSetContainer>
    <elementSet elementSetId="1">
      <name>Dublin Core</name>
      <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="50">
          <name>Title</name>
          <description>A name given to the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="7800">
              <text>Gewisser Bericht des Truten und Hexenbrennens Bambergischen Gebiets</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </elementSet>
  </elementSetContainer>
  <tagContainer>
    <tag tagId="48">
      <name>burning</name>
    </tag>
    <tag tagId="49">
      <name>Female</name>
    </tag>
    <tag tagId="293">
      <name>German</name>
    </tag>
    <tag tagId="42">
      <name>Male</name>
    </tag>
    <tag tagId="86">
      <name>witchcraft</name>
    </tag>
  </tagContainer>
</item>
