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            <text>Ewiger Vatter in Himmelreich</text>
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        <name>Synopsis</name>
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            <text>A woman in a pact with a Landsknecht (a soldier) persuades him to kill her husband; she herself kills her children; in the night locals see lights on the roof of the building, and investigate the next morning. The soldier is put on the wheel, the flesh on his breasts pulled off with burning pliers, and his hands are chopped off; she is buried alive, and has a stake struck through her heart. </text>
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            <text>Niclaus Schreiber, Cöln</text>
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            <text>... Die Ander: Auß dem Niderland / zwo Meylwegs von Cöln / in einem Kloster zu S. Catharinen genennet / wie es einem Schaffner darinnen / sampt seinem Weib unnd Kindern / ergangen ist / wie sie alle umb das Leben kommen seynd. Im Thon: </text>
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            <text>Hilff Gott was hört man Wunders doch&#13;
was gschehen ist unnd hört es noch&#13;
in diser Weltjetzunder:&#13;
Man sagt von widerwärtigkeit&#13;
in allen Landen weyt und breyt&#13;
in Teuschenland besunder. &#13;
&#13;
Auff Wucher Gentz Hoffarth Finantz&#13;
thursich schier ein jeder besleissen&#13;
es tracht nun nach dem Zeitlichen gantz&#13;
der Arm mit dem Reichen&#13;
darauß erfolgt offt jammer und Noth&#13;
Schmerzen Elend unn groß Rummer &#13;
leztlich der bitter Todt. &#13;
&#13;
Hört weitter zu ihr Menschen Kindt&#13;
schlagt dise Geschicht nicht in Mind&#13;
so newlich ist geschehen:&#13;
Im Niderland gantz wol bekandt &#13;
ein Kloster zu S. Cathrinen gnant&#13;
thu ich mit Warheith jehen. &#13;
&#13;
Ein Schaffner allda wohnen thät&#13;
der hat mit seiner Frawen&#13;
vie kleine Kinder an der Stät&#13;
weytter sing ich ohn nawren&#13;
sie lebten in Frewd und Wollust groß&#13;
sechs gantzer Jar merckt eben&#13;
letzlich entstund groß Angst unnd Noth.&#13;
&#13;
Das Kloster ein grossen Eingang hat&#13;
von Wein und Korn wol an statt&#13;
Von Zinz unn Stewr dergleichen:&#13;
Das kam dem Schaffner zu guren theyl&#13;
die sechs Jar versucht er selu heyl&#13;
unn wurd an gut sehr reiche.&#13;
&#13;
Den armen Leuten in der not&#13;
thät er das jr abbrechen&#13;
den Arbeiternauch das täglich brot&#13;
letztlich thäts Gott an im rechen&#13;
das drauß erfolgt groß herzenleid&#13;
an im und seinen Kindern&#13;
deßgeischen an dem Weib. &#13;
&#13;
Nun muß ich jetzund zeygen an&#13;
merckt auff ir Frawen und ir Mann&#13;
was sich da thät begeben: &#13;
Mit disem Schaffner und seim Weib &#13;
deßgleichen an den Kindern mit leyd&#13;
wie sie kamen umbs leben. &#13;
&#13;
Die Fraw auß falschem herz unn Muth&#13;
thât irem Mann betriegen&#13;
bracht zusamen vil gele und gut&#13;
daran thu ich nit liegen &#13;
mit dem Knecht mach er sie ein Bund&#13;
heymich und gar verborgen &#13;
wie ichs will machen kundt. &#13;
&#13;
Als nun der bund beschlossen ward&#13;
den ihn der böse Geist eingab&#13;
sie wolten auff von hinnen:&#13;
Das B?ut und Gelt namens mit ihn&#13;
ziehen inn frembde Lande hin&#13;
doch das mans nit wurd innen. &#13;
&#13;
Das sie vom Kloster kommen zwar&#13;
heymlich und gar verborgen&#13;
die Fraw dem Knecht gab einen Rath&#13;
er solt ohn alles Sorgen&#13;
den Schaffner erschlagen unnd ermordt&#13;
ihn in das Hauß vergraben&#13;
an ein heymbliches Orth. &#13;
&#13;
Der Knecht folget der Frawen rath&#13;
als er den Schaffner erschlagen hat&#13;
vergraub in die Kirchen: &#13;
Die Fraw auß Tyrannischem Scheyn&#13;
nam ir drey kleine Kinderlein&#13;
thäts jämmerlich erwürgen. &#13;
&#13;
Henckt sie all drey an der stett&#13;
im Hauß an einen Balcken&#13;
das vierdt der Knecht ermörden thät&#13;
der Bößwicht und auch Schalcke &#13;
er stachs jämmerlich durch sein Herz&#13;
mit eim spitzigen Dochen&#13;
O jammer noth und schmerz. &#13;
&#13;
Nun will ich jetzund zeygen an &#13;
wie sie das erste Kind hernam&#13;
unnd thets geschwind auffhencken:&#13;
Das ander es erschen haties &#13;
war ein Knäblein an der statt&#13;
lieff schnell und auch geschwindt.&#13;
&#13;
Sucht seinen Vatter in dem Hauß&#13;
wolt im dasselbig sagen&#13;
lieff alle schlüpff und winckel auß&#13;
der Vatter war schon erschlagen&#13;
das wust das kleine Kindlein nit&#13;
doch meynt es sich zuretten&#13;
aber halffe alles nit. &#13;
&#13;
Sie names grimmig bey der Hand&#13;
unnd henckt es hinden an die Wand&#13;
das dritt mit noch und klagen :&#13;
War ein Meidlein bey fünff Jar alt&#13;
weynet bitterlich in der Gstalt&#13;
und thet zur Mutter sagen. &#13;
&#13;
Ach liebe Mutter thu mirs nit&#13;
wie dem Philipp dort hinden&#13;
ich bitt dich also fleissigklich&#13;
aber sie war verblendet&#13;
der Teuffel hät sie besessen gar&#13;
zu demselbigen male&#13;
kein Erbarmung bey it nicht war. &#13;
&#13;
Sie bandt ihm Händt und Füß mit Leyd&#13;
unnd hänckt es zu den andern zwey&#13;
an den Balcken zur Stunden:&#13;
Das vierdt wolt sie auch hencken auff&#13;
da kam sie an ein Schräcken unnd grauß &#13;
verstocket und verstummet. &#13;
&#13;
Fiel ob den Kindlein in ein Ohnmacht&#13;
die That wa? sie gerawen&#13;
der verzweyflet Bößwicht an der statt&#13;
erstachs ohn alleb trawren&#13;
das kleine Kinnlein an der statt&#13;
 O Gott laß dichs erbarmen&#13;
die jämmerliche That.&#13;
&#13;
Als nun die Kinder ein gantze Nacht &#13;
hiengen im Kloster mit Weh unnd Klag&#13;
hört was sich hat begeben:&#13;
Vil Liecher sah mann die gantz Nacht&#13;
in dem Kloster hoch auff dem Tach &#13;
hin unnd auch wider schweben. &#13;
&#13;
Da nun das Volck im Flecken zwar&#13;
mit Schröcken hätt vernommen&#13;
wie dises Zeichen gsehen war&#13;
auff den Morgen thäten kommen&#13;
zehen gewehrter Mann zuhand&#13;
das Kloster thet man bschawen&#13;
hört weiter ihr Christen allsandt. &#13;
&#13;
Da sie ins Kloster kamen zwar&#13;
die Fraw erschrack der grossen Gfahr&#13;
thät solchs dem Knecht verkünden:&#13;
Der Knecht wolt springen zum Ladennauß&#13;
sie namen ihn gfangen ohn Grauß&#13;
da sahen sie die Kinder&#13;
jämmerlich hangen wie ich sag&#13;
&#13;
mit Schräcken unnd mit Klagen&#13;
O weht der jämmerlichen That&#13;
der Schaffner war auch erschlagen&#13;
man führts gen Cöln inn die Statt&#13;
da thäten sie bekennen &#13;
vor eim Ersamen Weisen Rath.&#13;
&#13;
Das Urtheyl war gefället drat&#13;
das man solt richten mit dem Rad&#13;
den Knecht thu ich euch sagen:&#13;
Zween Griff mit glüenden Zangen schon&#13;
solt man nach seinen Brüsten thon &#13;
beyde Händt auch abschlagen. &#13;
&#13;
Auff der Wahlstatt vor jedermann&#13;
thät man die Fraw herführen&#13;
kläglich als ich euch zeyge an&#13;
must sie ihr Leben verlieren&#13;
lebendigs mans begraben hat&#13;
ein Pfaal durch ihr Herz gschlagen&#13;
gelegt under das Rad. </text>
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