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            <text>Hoeret vernehmet was ich euch will singen&#13;
stehet ein kurze Weil bey mir in Ruh&#13;
mercket was leyder für Zeitungen klingen&#13;
wie es geht jämmerlich in der Welt zu&#13;
wie die verderbete Bosheit regieret&#13;
wie sie de Teuffel die Menschen zu führet.&#13;
&#13;
Morden und Stehlen will immer einreissen&#13;
Niemand den Nechsten mehr bleibet recht treu&#13;
selbsten die Nieder-Elb kan uns erweisen&#13;
eine dergleichen Mord-Dieberen&#13;
so etliche Buben jüngs[t] haben verübet&#13;
und dadurch viele mit Wehmuth betrübet.&#13;
&#13;
Un den berühmten Fluß thut sich befinden&#13;
ein grosse Mühle die Wolffs-Mühl [g]ründen&#13;
nahe an Pinnenbergs fruchtbaren Gründen&#13;
allen der Gegend sehr wol bekandt&#13;
dorten da haben bey nächtlichen Stunden&#13;
sich lose Bögel am hause gefunden.&#13;
&#13;
Nach einem Schweine sie alsobald griefen&#13;
welches zu Schreyen ganz laute anfieng&#13;
darauff etwas von ferne nur liefen&#13;
bis der Knecht aus der Mühl heraus gieng&#13;
den sie auch alsobald schlugen zur Erden&#13;
daß er den Tode zum Raube must werden.&#13;
&#13;
Bey den Ausbleiben und langen Verweisen&#13;
schickte der Müller die Magd darauff fort&#13;
diese wolt flüchtig den Knecht hin nacheilen&#13;
wurde auch durch die Erb-Mörder ermord&#13;
elendig must sie das Leben bald schliessen&#13;
und ihr Blut lassen in Sand herum fliessen.&#13;
&#13;
Endlich die Müllerin wolte zu sehen&#13;
wo doch die beyden gekommen nur hin&#13;
ach aber ihr ist auch leyder geschehen&#13;
daß sie den Tod war ein Gewinn&#13;
dan diese Schelmen sie zeitlich umrungen&#13;
und ihr mit Stricken den Hals zu geschlungen.&#13;
&#13;
Als nun kein Mensche ein Antwort mehr brachte&#13;
und doch das Schwein zu schreyen fieng an&#13;
selbsten der Müller in seinem Sinn dachte&#13;
das es nicht richtig so zu gehen kan&#13;
gieng derowegen herauffer zu schauen&#13;
wo der Knecht wäre die Magd samt der Frauen.&#13;
&#13;
Dieser auch wurde getödet mit Grause&#13;
eh er recht wuste wie es ihm war&#13;
alsobald liesen sie gar nach den Hause&#13;
ehe die Sachen wurd offenbar&#13;
zwey kleine Kinder sie dorten noch funden&#13;
die wie die Schaffe zum Schlachten da stunden.&#13;
&#13;
Aber der Teuffel der hie t sie besessen&#13;
keine Erbarmung fande sich hier&#13;
denn sie erwürgten auch grausam vermessen&#13;
wie die erbosten Löwen und Thier&#13;
diese in Unschuld geblüheten Seelen&#13;
wer kan den Jammer genugsam erzehlen.&#13;
&#13;
Darauff da fiengen sie an weg zu tragen&#13;
giengen und [?]essen den hund hier zurück&#13;
als nun der Morgen fieng an hell zu tagen&#13;
must man erfahren das grosse Unglück&#13;
da man die Haus-Thür hat auffgeschlossen&#13;
kame das Hündlein gar bald hergeschossen.&#13;
&#13;
Dieser drauff suchte sein Herrn zu finden&#13;
riechte die Spur den Weg und das Ort&#13;
als man nun wolte die Thäter ergründen&#13;
schickte man etliche Reuter mit fort&#13;
da dann das Hündlein das Hause getroffen&#13;
wo sich die diebischen Mörder verschlossen.&#13;
&#13;
Biere die hatten das Ubel begangen&#13;
aber der eine entkame der Band&#13;
drauff man die dreye gar eilig gefangen&#13;
und sie zu Straffe nach Pinnenberg gsandt&#13;
wo sie zum Lohne und übelen Leben&#13;
musten den Leibe zur Schande hingeben.&#13;
&#13;
Dreymal hat man sie mit Zangen gezwicket&#13;
dreymal erlitten sie solche Pein&#13;
endlich da wurden sie tieffer gebücket&#13;
gar auff den Mörder- und Raben-Stein&#13;
da man die Leiber in Viertheil zerrissen&#13;
ihnen das Herz um das Maule geschmissen.&#13;
&#13;
Darum ihr Eltern gewehnet die Jugend&#13;
stetig zu jagen den Guten nach.&#13;
Lernet sie fleissig zur Ehre und Jugend&#13;
daß ihr nicht gleiches Ungemach&#13;
müsset bey alten Jahren erleben&#13;
und sie den Hencher zur Züchtigung geben.&#13;
&#13;
Lernet sie beten die Ruthen nich schonet&#13;
beiget die Bäume da sie noch klein&#13;
was dann die Jugen jeßunder gewohnet&#13;
pfleget deß Alters Rußen zu seyn&#13;
als denn so werdet ihr mit denen Jahren&#13;
lauter Bergnügung und Ehre erfahren.&#13;
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        <name>Synopsis</name>
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            <text>In Wolffs-Mühle, four men murder a miller, his wife, their maid and two children. They are then executed in Pinneberg.&#13;
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            <text>Von Vier Verwegenen Dieben und Mördern Welche In der an der Elbe gelegenen Wolffs-Mühle einen Müller nebst dessen Frau Knecht Magd und zwey Kinder elendiglich um das Leben gebracht wie solches umständlich in gegenwärtiges Lied verfasset und jeden zur Warnung auffgesetzet worden. Im Thon: Kommet ihr Götter und helffet betrauren</text>
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            <text>Bayerische Staatsbibliothek München (Sigel: 12). &lt;a href="http://www.gbv.de/vd/vd17/75:703257G" target="_blank"&gt;VDLied Digital.&lt;/a&gt;</text>
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